Sonntag, 26.09.2021 21:06 Uhr

Gedanken zu Charles Darwin

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 25.04.2021, 20:20 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 5540x gelesen

Wien [ENA] Es ist gar keine Frage, dass Charles Darwin (1809-1882) nicht ein äußerst kompetenter Naturwissenschaftler war; fleißig, motiviert, interessiert und letztlich in seiner Evolutionstheorie durchaus wagemutig. Gewissermaßen hat er einer der letzten wissenschaftlichen Tabus gebrochen, nämlich Tier und Mensch mit dem kalten Blick des Wissenschaftlers in sein Theoriegebäude eingefügt und damit der Ausbeutung preisgegeben.

Natürlich war es aufsehenerregend, dass jetzt mit wissenschaftlichen Nachdruck darauf hingewiesen wurde, dass der Mensch vom Tier abstammt. Aber wohin hat dieses Wissen geführt? Haben wir die Tiere dadurch besser verstanden oder mehr geschätzt? Ganz im Gegenteil! Nicht nur rotten wir sie zunehmend aus, sondern quälen und foltern sie millionenfach für sogenannte wissenschaftliche Experimente. Die Erkenntnis Darwins hat nicht zur Empathie mit den Lebewesen geführt, sondern zur Grausamkeit! Das sollte zu denken geben. Wie kann der Mensch aus dieser Sackgasse wieder entkommen? In seinem sehr ausführlichen Buch "Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl" geht Darwin davon aus, dass der Mensch von einer niederen Tierform abstammt.

Denn er sieht eine homologe Bildung bei Muskeln, Sinnes- oder Reproduktionsorganen. Auch beim Menschen spricht er von natürlicher Zuchtwahl als herrschendes Tier auf Erden mit Merkmalen wie aufrechter Gang oder Nacktheit. Darwin betont, dass die Verschiedenheit der geistigen Kräfte zwischen dem höchsten Affen und dem niedrigsten Wilden ungeheuer sind. Er meint, dass der Mensch durch seine geistigen Fähigkeiten in der Lage ist, sich anzupassen, weil er Waffen und Werkzeuge erfindet und sich Pläne ausdenken kann um sich Nahrung zu verschaffen. Kann man heute noch so schreiben und denken? Ist das überhaupt noch politisch korrekt? Darwins Sprache und seine Begriffe öffnen den ganzen Abgrund der ärgsten Verbrechen gegen Mensch, Tier und Natur.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.